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SV Garßen e.V. von 1923

Mit über 1250 Mitgliedern gehört er heute mit zu den größten Vereinen der Stadt Celle. In derzeit zehn Abteilungen mit mehreren Untergruppierungen bietet der Verein den Einwohnern von Garßen und den angrenzenden Ortsteilen Bostel,  Alvern, Hornshof und Ohe ein breites Sportangebot und vielfältige Geselligkeit. Die erfolgreichen Mannschaften in den Sportarten Handball, Fußball, Tennis, Faustball und Baseball haben den Verein weit über die Grenzen der Stadt Celle hinaus bekannt gemacht.

1923 -1945 Gründung als Männer-Turnverein-Garßen (MTV Garßen)

Unter dem Vorsitz von August Breyel wurde der Verein von sportbegeisterten jungen Leuten am 01. August 1923 gegründet. Neben dem Turnen wurden auch Leichtathletik und das Faustballspiel gepflegt. Dem MTV traten aber auch bald Frauen bei. Sie wollten den Männern in der sportlichen Betätigung nicht nachstehen. Neben den sportlichen Anstrengungen wurde im MTV die Geselligkeit besonders gepflegt. Dies führte unter anderem zur Einrichtung einer Musikgruppe. Später wurde auch Schach im Verein gespielt. Durch die Einberufung vieler Sportler zum Militärdienst ruhte die Vereinsarbeit in den Kriegsjahren von 1939 bis 1945.

Wiederbeginn nach dem Kriege 1945 / Sportplatz und Sportheim am Osterbergweg

Am 10. Mai 1946 fand nach dem 2. Weltkrieg eine Gründungsversammlung statt, bei der als neuer Vereinsname „Sportverein Garßen“ gewählt wurde. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass nicht nur an eine turnerische Betätigung gedacht war, sondern der Verein auf eine breite sportliche Basis gestellt werden sollte.
Am 17. Mai 1946 ging es dann um die Spielkleidung. Hierzu wurde beschlossen, die Garßener Tradition fortzusetzen, nämlich weißes Hemd und schwarze Hose. Hierfür sprach, dass die deutsche Nationalmannschaft immer diese Farben getragen hatte. Der wichtigste Grund in der Nachkriegszeit war aber, dass schwarze Hosen und weiße Hemden am leichtesten zu beschaffen waren. Rot wurde gestrichen. Außerdem musste der Vorstand eine "reine politische Weste" haben, wenn er an den Punktspielen des Kreises Celle teilnehmen wollte.
Der SV Garßen nahm 1,00 Reichsmark (RM) Beitrag für Erwachsene und 50 Reichspfennig (Rpf.) für Jugendliche bis 18 Jahre als Jahresbeitrag.
Am 01. Mai 1951 wurde zum ersten Male ein Pokalturnier anlässlich des Stiftungsfestes mit Fahnenweihe und Umzug durchgeführt. Dieses Pokalturnier am 01. Mai 1951 ist in den folgenden Jahren immer ein besonderer Höhepunkt im Vereinsleben der Fußballabteilung gewesen. Aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 21. Februar 1953 geht hervor, dass die Mitgliederzahl auf 54 gesunken ist. Es wurde nur noch Fußball gespielt.
Ein schwerer Schlag für den Verein bedeutete es, dass ihm der Sportplatz am Riethkamp  zum 30. September 1954 gekündigt wurde. Bis 1956 zogen sich die Überlegungen hin, bis das Gelände am Osterbergweg von der Gemeinde zunächst in Erbpacht übernommen und 1972 gekauft werden konnte.
Im Jahre 1959 wurde mit dem Bau des Sportheimes in Eigenleistung begonnen. Ca. 1500 Stunden haben Mitglieder daran gearbeitet.


Vereinsregistereintrag / Flutlichtanlage / 50 Jahre SV Garßen 1973

Im Januar 1962 wurde der Verein in das Vereinsregister unter der Bezeichnung „Sportverein Garßen e.V. von 1923" eingetragen.
Von den Fußballspielern wurde besonders freudig die Flutlichtanlage begrüßt. Die Einweihung fand am 14. März 1973. Aus diesem Anlass hatte die 1. Herrenmannschaft des SV Garßen eine Celler Kreisauswahl zu Gast. Das Spiel gewann die Kreisauswahl mit 3:2 Toren. Vom 25. Mai bis 02. Juni 1973 fand die Jubiläums-Festwoche des Vereins zum 50. Vereinsbestehens statt. Als weiterer Höhepunkt war ein Spiel von Werder Bremen (Altliga) gegen die 1. Herrenmannschaft des SV Garßen. Zum Abschluss der Festwoche fand ein großer Jubiläumsball statt.

1973 – 1983 / Die Sporthalle ebnet den Weg zum Breitensport im Verein

Am 08. Dezember 1975 wurde nach 8-jährigem Bemühen zwischen den Trägern der Gemeinde, Landkreis- und der Stadt  Celle endlich mit dem Baubeginn der Sporthalle begonnen. Die Fertigstellung der Sporthalle kostete 1.5 Millionen DM und wurde offiziell am 15.Februar 1976 seiner Bestimmung überlassen.
Der Sportverein und die Garßener Schulen waren stolz auf diese neue Halle, denn sie brachten dem Verein spontanen Auftrieb in verschiedenen Sportarten.  Es wurden die Gymnastik- und Handballabteilung gegründet.

1979 Einweihung der Tennisplätze

Ein herausragendes Ereignis für den SV Garßen war die Einweihung der Tennisplätze am Hamburger Weg. Der damalige 1. Vorsitzende, Heinrich Schridde, konnte am 16. September 1979 der Tennisabteilung ihr neues Domizil – vier Freiplätze – vor einer großen Zahl von Ehrengästen übergeben. Ganz besonderer Dank galt auch dem 1. Abteilungsleiter der Tennisabteilung, Hans-Joachim Hütter, und den Mitgliedern des Bauausschusses unter der Leitung von Herrn Dr. Horst Reichel. Im unermüdlichen Einsatz auf der Baustelle war immer der Platzwart Gustav Joraschkewitz anzutreffen.

1998 große Jubiläumsfeier / 75 Jahre SV Garßen „Auf Kurs in die Zukunft!“

Der SV Garßen ist in seiner 75 jährigen Geschichte durch Höhen und Tiefen gegangen. Trotz aller Widrigkeiten hat sich der Verein aber ständig weiterentwickelt und den Wünschen der Mitglieder angepasst.
Unter dem Motto: „ Auf Kurs in die Zukunft!“ wurde das Jubiläumsjahr gestartet.
Dieses Vereinsjubiläum wurde gebührend gefeiert. Besondere Sportveranstaltungen, eine Feierstunde mit Fotoschau und ein Jubiläumsfestball, die „Schwarz-Weiße-Ballnacht“, am 12. September 1998 in der Congress-Union-Celle mit über 500 Teilnehmern waren die Höhepunkte.
Die Festansprache hielt der damalige Ehrenpräsident des Landessportbundes Niedersachsen, Günther Volker.

2005: Ausgliederung der 1. Handball-Damenmannschaft in eine
„SVG Celle Handball GmbH“

Nach sechs sehr erfolgreichen Jahren in der 2. Frauenbundesliga Nord wurde von der Jahreshaupt-versammlung beschlossen die 1. Frauenhandballmannschaft des SV Garßen auszugliedern und in eine GmbH zu überführen. Hauptgesellschafter ist der SV Garßen. Geschäftsführer der „SVG Celle Handball GmbH“ wurde Joachim H. Niederlüke.
Die Ausgliederung war erforderlich, um eine profihafte Betreuung der Mannschaften zu gewährleisten und  schnelle Entscheidungen  bei der Trainer- und Spielerinnenbesetzung zu ermöglichen. Darüber hinaus sollte das wirtschaftliche Risiko für den Gesamtverein eingegrenzt werden.


2005: Sporthalle und Schulkomplex mit 1.6 Millionen EUR saniert / Kooperation mit der Grundschule in Garßen eingegangen

Nach 30 Jahren wies die Sporthalle in Garßen im Jahre 2004 so gravierende Mängel auf, dass ein neues Dach, ein neuer Fußboden und eine Renovierung der Heizungs- und Belüftungsanlage erforderlich wurde. Außerdem wurde die Außenverkleidung der Halle mit einem Wärmeverbundsystem versehen und die ehemalige Glasbauwand beseitigt und durch eine hoch wärmegedämmte Außenwand mit einem oben verlaufenden ballwurfsicheren Lichtband ersetzt.
Im gleichen Jahr wurde auch die Kooperation mit der Grundschule Garßen begonnen. Der Sportverein übernahm praktisch für die Grundschüler die 3. Sportstunde in jeder Woche. Unter dem Motto "Einmal lachen - einmal schwitzen!" werden die Schüler mit kleinen Spielen, den Sportarten Badminton, Tennis, Fußball und Trampolinspringen vertraut gemacht. Im Jahre 2007 ist im Rahmen der Einführung der "Offenen Ganztagsschule" an der Grundschule in Garßen die Kooperation verstärkt worden.

2008: Neues Gerätehaus auf dem Sportplatz

Die Fußballabteilung ist seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland besonders stark gewachsen. Für die mehr als 20 punktspielenden Mannschaften reicht der Platz für die Sportutensilien im Vereinsheim nicht mehr aus. Zur Verbesserung der Situation wurde deshalb als erster Schritt ein neues Gerätehaus gebaut und im September 2008 in Gebrauch genommen.

Sportausübung auf verschiedenen Sportstätten und Geschäftsführung seit 1994
In den zurückliegenden 15 Jahren unserer Vereinsgeschichte hat der Verein die Organisationsstrukturen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung anpassen
müssen. Der SV Garßen ist seit dem Jahr 1994 nach dem Prinzip der straff-lockeren Führung organisiert. Während die Abwicklung der sportlichen Aktivitäten weitestgehend in den Händen der Abteilungen liegt, ist der geschäftsführende Vorstand mit allen Aufgaben gegenüber Behörden, Sportverbänden und Versicherungen sowie Sponsoren und sonstigen Geschäftspartnern betraut. Dabei hat sich die Bestellung  eines ehrenamtlichen Geschäftsführers für den Gesamtverein als positiv und richtig erwiesen. Bei ihm werden alle Geschäftsvorgänge (das Kassenwesen, die Mitgliederverwaltung, Sport- und Sozialwesen) konsolidiert und zeitnah bearbeitet. Dieses Amt wird von unserem Mitglied Günter Bricke mit Umsicht und Sachverstand ausgeführt. Wobei dieser seit 1985 die verschiedensten Ämter im Vereinsvorstand inne hatte und noch heute neben seinem Vorstandsamt als Kassenwart als Geschäftsführer für den Verein tätig ist.

Unsere Spielstätten verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet von Celle. Für das städtische Sportgelände (Hamburger Weg 6) haben wir die Nutzungsrechte aufgrund  eines Pachtvertrages bis zum Jahre 2028 gesichert. Mittelpunkt bleibt das städtischen Sportgelände am Hamburger Weg 6, wo die Fußballer, Faustballer zu Hause sind und das Sportabzeichen abgenommen wird. Gleich neben dem Sportgelände haben wir unsere vereinseigene Tennisanlage.
Unser Ansprechpartner für die Sporthalle  in Garßen ist der Landkreis Celle.
Ebenso gehört dazu der Sportplatz der berufsbildenden Schule in Altenhagen  für unsere Baseballer. Mit Schließung  der Lehrschwimmhalle in Altenhagen haben wir einen Ersatz gefunden im Celler Badeland. Hier kann weiterhin der Nachwuchs schon vor Einschulung das Schwimmen erlernen. Unsere Tänzer haben ihre Übungsstätte im Foyer der berufsbildenden Schule ebenfalls in Altenhagen. Der Handballbetrieb ist auf drei Sporthallen in der Stadt verteilt. Wir nutzen dabei die HBG-Halle, Hölty-Halle und die Sporthalle im Burgschulzentrum. Mit einer Ausnahme, die Handballkids trainieren in der Sporthalle in Garßen.
Unsere 1250  Mitglieder kommen aus dem gesamten Kreisgebiet Celle und darüber hinaus. Nur 42 % der Mitglieder (525 an der Zahl) kommen aus dem eigentlichen Einzugsgebiet von Garßen, Bostel, Hornshof und Alvern.

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