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Da ist dem Redaktionsteam doch wirklich ein April-Scherz untergekommen. Die 2004er Mannschaftdes SV Garßen hat natürlich nicht an der U11-Club-Weltmeisterschaft in China teilgenommen…..einesolche Veranstaltung gibt es nach unseren Informationen auch gar nicht.

 

u11 wm

Unglaublich, Wahnsinn, Überragend!!!!.....die Jungs haben richtig Druck drauf gegeben“, so oder soähnlich reagierte Taktiktrainer Lubi Lubinski nach dem erlösenden Abpfiff im Finale. Die Spieler liegensich in den Armen und Trainer Marco Wellnitz vergießt ein paar Freudentränen.Was war passiert? Die starken Leistungen des 2004er Jahrgangs in der Hinrunde blieben natürlich nicht  unentdeckt. Viele Bundesligisten  klopften  bei  den  Garssener  Verantwortlichen  an  und  offerierten  gut  datierte Jugend-Vorverträge.

Aber die charakterstarke Truppe beschloss, auch den weiteren Weg gemeinsamzu gehen. Diese Entscheidung sollte belohnt werden, denn die erste große Überraschung flatterteMitte  Februar  in  der  Geschäftsstelle  ein.  Das  gesamte  Team  plus  Trainerstab  wurde  zurFußballweltmeisterschaft der Jugendteams nach Guangzhou, China eingeladen.Mit dem Beginn der Osterferien setzte sich der Tross dann in Richtung China in Bewegung. Vor Ortangekommen  startete  auch  gleich  das  Turnier.  Das  Teilnehmerfeld  setzte  sich  aus  namhaftenMannschaften zusammen, die sonst den Garssenern nur aus der Champions League bekannt waren.Mit etwas Glück, aber auch viel Können setzte sich das Team ohne Gegentor in der Gruppenphasedurch.  Das  deutsch-deutsche  Halbfinale  gegen  die  Junioren  des  FCB  konnte  man  knapp,  aberverdient, mit 3:2 für sich entscheiden.Das Finale wartete nun. Am Anfang war beiden Teams die Nervosität anzumerken, so dass es 0:0 inder regulären Spielzeit hieß. Als die Trainer bereits die 7-Meter-Schützen diskutierten, nahm sich dieNr. 19 der Garssener den Ball, legte ihn sich auf seinen starken Fuß und katapultierte das runde Lederin den Winkel des gegnerischen Tores….Abpfiff. 1:0 …..wir haben es geschafft! WELTMEISTER!! Bei der anschließenden Pressekonferenz antwortete der Siegtorschütze später auf die Frage, was ihmdurch den Kopf ging, als der Ball im Tor einschlug, mit: "GötzSeiDank ist das Ding drin!" Zum Weltmeister Team gehörten: Raphael Busse, Jonte Wellnitz, Finn Ole Klapproth, Heiko Fiebig,Lukas Goldberg, Mark Binz, Nico Rohrberg, Bjarne Rössel, Tom Köhler und Timo Krenz.