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SV Garßen – TuS Oldau-Ovelgönne 28:21 (16:12)
In den beiden Derbys in der Handball-Landesliga der Frauen kam wenig Spannung auf. SV Garßen und TuS Bergen siegten jeweils deutlich.
In der Handball-Landesliga der Frauen entschied Tabellenführer SV Garßen das Derby gegen TuS Oldau-Ovelgönne mit 28:21 souverän für sich.

TuS Bergen schickte den SV Altencelle II mit einer herben 20:36-Packung auf die Heimreise. In der Abstiegszone gelang der HSG Lachte-Lutter beim 32:28 Sieg gegen HSG Elbmarsch ein wichtiger Befreiungsschlag.
Es dauerte eine Viertelstunde, bis Spitzenreiter SV Garßen die Oldauer Gäste in den Griff bekam. Bis dahin waren die Oldauerinnen in einem Spiel mit überdurchschnittlich vielen Abspielfehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten ebenbürtig. Aber als dann das Team von Freddy Hövermann in Sachen Fehlerquote nochmals nachlegte, wusste Garßen dies effektiv zu nutzen. Binnen weniger Minuten waren die Kräfteverhältnisse zurechtgerückt, denn der SVG zog mit einem 5:0-Lauf von 7:7 (16.) auf 12:7 (23.) davon.
Vor allem Garßens wie befreit aufspielende Fiona Meier setzte sich in dieser Phase mit einigen schönen Toren über die linke Seite sowie mit erfolgreichen Tempogegenstößen gut in Szene. „Unser schmaler Kader hat sich zunächst von Oldaus Unruhe anstecken lassen. Aber dann hat mein Team die Vorgaben gut umgesetzt. Wir hatten zwar keinen Glanztag, dennoch bin ich mit unserem Spiel über die Außen und der ersten Welle zufrieden“, so SVG-Trainer Felix Michelmann.
Seine Mannschaft hatte fortan alles im Griff, sodass echte Derby-Spannung nicht mehr aufkommen wollte. Nach 40 Minuten war der SVG bereits auf 22:13 davongezogen und das Spiel längst entschieden. „Wir haben uns in der Summe einfach viel zu viele Passfehler und Fehlwürfe geleistet und ganz schwache Phasen gehabt. So deutlich braucht das Resultat eigentlich nicht auszufallen“, stellte der zerknirschte TuS-Trainer Hövermann fest. Dabei mag er auch an seine zweifellos hochtalentierte Rückraumspielerin Sophie Schulz gedacht haben, die sich nicht nur im Abschluss häufig viel zu ungeduldig zeigte, sondern auch im Abspiel manches Mal unkonzentriert war.
SV Garßen: Körner, Peschel – Mummert (3/3), Müller (4), Schulz (5), Zywicki, Danz, Minskowski (7), Meier (9).

Cellesche Zeitung, Jochen Strehlau