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Während in Bergen nach dem 29:25 (11:17)-Heimsieg in der Handball-Oberliga Frauen über die HG Rosdorf-Grone Zufriedenheit herrscht, gibt es beim SV Garßen-Celle lange Gesichter. Nach der 26:27-Niederlage bei der HSG Hannover-West haben sich die Absteigssorgen weiter verschärft.

SVG Northeim3Diese Niederlage tat weh – und sie war zu einem größeren Teil auch unnötig. Und so hatte Garßens Trainer Renee Verschuren nach der Partie nach eigenem Bekunden „einen ziemlich dicken Hals“.

 

Dafür gab es gleich mehrere Gründe. Zum einen ärgerte sie sich darüber, dass ihr Team nicht die Abwehrleistung hatte zeigen können, die es noch in der Vorwoche zum klaren Sieg über Wolfsburg geführt hatte. Dadurch kam Garßen nicht wie erhofft ins Gegenstoßspiel. Und da auch im Positionsangriff zu wenig zusammenging, hatte das Team Probleme, gute Torchancen zu kreieren. Und dann war da noch die Sache mit der Hektik, die das gesamte Spiel beherrschte und an der die beiden Unparteiischen mit merkwürdigen Entscheidungen beitrugen. „Die sind erst zehn Minuten vor Spielbeginn in der Halle eingetroffen, haben kein Wort mit den Beteiligten gesprochen und wirkten das gesamte Spiel ziemlich lustlos“, sagte Verschuren. „Und so haben sie das Spiel auch geleitet.“

 

Das Geschehen auf dem Feld verlief ziemlich ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften verschaffte sich größere Vorteile. Die Führung wechselte mehrmals. „Mir war klar, dass das für uns eine ganz schwierige Aufgabe werden würde“, so die SVG-Trainerin. Hannover nahm früh Kim Wahle, die Spielerin aus dem Erstligakader war auch in diesem Auswärtsspiel mit von der Partie, in eine Pressdeckung und hemmte so den Garßener Spielfluss. Zwar bekamen die Gäste dadurch mehr Platz, schafften es aber nicht, diesen auch zu nutzen. Noch schwieriger wurde es, als auch noch Garßens Haupttorschützin Kristin Skorek einen Schatten in Form einer HSG-Spielerin an ihre Seite bekam. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht, dort zumindest einen Punkt zu holen“, so Verschuren und gab für die beiden letzten Saisonspiele eine klare Marschroute aus: „Die müssen wir gewinnen.“

 

SV Garßen-Celle II: Pertile, Michels – Baumgart, Jagonak, Schulz, Mummert, Zywicki (2), Zymmek (10), Skorek (6/5), Siebers (1), Hoffmann, Dekarz (2), Wahle (6/1)

 

Quelle: Text – CZ (Uwe Meier); Foto - privat

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