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Auf Handballerinnen des Tus Bergen und des SV Garßen-Celle II wartet im neuen Jahr noch viel Arbeit

Jede Menge Luft nach oben: Die beiden Celler Handball-Oberligisten TuS Bergen und SV Garßen-Celle II blicken auf ein sportlich eher bescheidenes Halbjahr in der Saison 2015/2016 zurück. Die gesetzten Ziele sind derzeit außer Reichweite.

So richtig rund läuft es für die beiden Temas aus dem Kries Celle in der Handball-Oberliga Frauen nicht – zumindest noch nicht. TuS Bergen dümpelt nach Platz drei in der vergangenen Saison in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld herum. Noch weiter unten ist nach dem 12. Spieltag der SV Garßen-Celle II zu finden. Das Team befindet sich ganz dicht vor der Abstiegsregion. Und es ist keineswegs sicher, dass der derzeitige Rang elf zum Klassenerhalt reichen wird.

Die gesetzten Ziele sind in beiden Lagern jedenfalls nicht in greifbarer Nähe. Unruhe oder gar Hektik kommen deshalb in Bergen und in Garßen allerdings nicht auf.

SVG Lüneburg 1SV Garßen-Celle II

Platz 11 / 7:17 Punkte

Auch beim SV Garßen herrscht die Überzeugung vor, dass es im neuen Jahr aufwärts gehen wird. „In den letzten Spielen haben wir gezeigt, dass wir Handball spielen können“, sagt Trainerin Renee Verschuren und fügt etwas leiser an: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir das etwas früher gemacht hätten.“ Ein Ausspruch, der wenig verwundert. Denn ihr Team hatte über weite Strecken der Saison nur mäßige Handballkunst anbieten können.

Mit sieben Pluspunkten aus zwölf Spielen kann man beim SVG nicht zufrieden sein. Und das ganz besonders unter dem Aspekt, dass die „gleitende Skala“ am Ende der Saison extrem zuschlagen könnte. Denn so wie es derzeit aussieht, werden gleich mehrere Mannschaften aus der 3. Liga absteigen, die dann der Oberliga Niedersachsen zugeordnet werden. Das würde bedeuten, dass mehr als die zwei obligatorischen Mannschaften absteigen müssen.

Deshalb strebt man in Garßen Rang neun oder zehn an. „Das wäre gut“, meint Verschuren. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass mehr als vier Teams absteigen müssen.“ Damit ihre Mannschaft nicht dazugehören wird, müssen noch einige Punkte her. Die Formkurve soll weiter nach oben zeigen – muss es allerdings auch.

Verschuren ist zuversichtlich, die dafür notwenigen Schritte erfolgreich eingeleitet zu haben. „Die Mannschaft ist vor der Saison neu zusammengestellt worden. Sie musste sich erst einmal finden“, sagt sie. Doch es würde vorangehen. Inzwischen habe man mit Adriane Zywicki auch wieder eine Spielerin auf dem Feld, die „ansagt, wo es lang geht. Uns hatte zuvor ein echter Leader gefehlt. Wir waren viel zu hektisch und zu zerfahren“.

Insbesondere im Angriffsspiel hat die Garßener Mannschaft noch Steigerungspotenzial. „Da müssen wir flexibler werden“, bringt es Verschuren auf eine einfache Formel. Derzeit ist ihr Team in der Offensive in der Tat leicht auszurechnen. Denn sollten die Gegner Garßener Haupttorschützin Kristin Skorek aus dem Spiel nehmen können, wäre der Angriffsschwung des SVG entscheidend geschwächt.

Quelle: Text – CZ (Uwe Meier); Foto – Mik Sport

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