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Der TuS Bergen hat am 20. Spieltag der Handball-Oberliga seine Aufgabe erfolgreich erfüllt und einen 25:22-Heimsieg gegen VfL Wolfsburg eingefahren. Dagegen ging der SV Garßen-Celle II ein weiteres Mal unter. Bei der HSG Heidmark setzte es nicht nur die siebte Niederlage in Folge, der Tabellenvorletzte kassierte beim 23:46 zugleich die höchste Saisonschlappe, die die Sorgen um den Klassenerhalt weiter ansteigen lassen.

Heidmark SVGDie Garßener Bundesligareserve scheint der Landesliga entgegen zu stürzen. In Heidmark kassierte das Team nunmehr schon die siebte Niederlage in Folge. Und nicht nur, dass das Team sieben Mal in Folge ohne Punkte blieb, gab es in den erfolglosen Begegnungen auch deutliche Schlappen mit insgesamt 225 Gegentoren. Ganz offenbar scheint bei dem Team derzeit noch wenig bis gar nichts zusammenzulaufen. Jetzt hat die Mannschaft vier Wochen Zeit, um sich von den Rückschlägen der vergangenen Wochen zu erholen und die Dinge im Saisonendspurt in Richtung Klassenerhalt zu steuern. Viele Möglichkeiten gibt es dazu nicht mehr – nur noch sechs Partien stehen auf dem Programm.

Gegen Heidmark hielt Garßen bis zur 10. Minute (4:5) mit. Dann aber häuften sich die Fehler. Insbesondere im Angriff gab es zahlreiche Ballverluste, die die HSG mit gekonntem Tempohandball zu Erfolgen nutze. „Wir haben nicht geduldig genug gespielt“, sagte Co-Trainerin Nicole Forstner, die die erkrankte Trainerin Renee Verschuren ersetzte. „Dazu kam, dass wir dem Tempo von Heidmark nichts entgegensetzten zu hatten.“ Aus dem 4:5 wurde schnell ein 6:17 und ein deutlicher Rückstand zur Pause.

Garßen begann die zweite Halbzeit ganz ansehnlich. Doch das war nur von kurzer Dauer. Dann entwickelte sich das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Heidmark nutzte jeden Fahler der Celler Mannschaft konsequent aus, die nunmehr förmlich überrannt wurde. „Wir haben das Gegenstoßspiel auch nicht gut verteidigt“, so Forstner.

SVG II: Pertile – Baumgart, Jagonak (2), Dekarz, Schulz (4), Mummert, Hoffmann (1), Zymmek (7), Skorek (9), Siebers (1)

Quelle: Text – CZ (Uwe Meier); Foto – HSG Heidmark