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Nach dem ersten Saisonsieg geht Handball-Oberligist SV Garßen-Celle II mit gestärktem Selbstvertrauen und neuem Schwung in die nächste Aufgabe. Die wird allerdings alles andere als einfach zu lösen sein. Am Sonntag (Spielbeginn 17 Uhr) geht es für das Team von Trainerin Renee Verschuren zur heimstarken HSG Plesse-Hardenberg.

SVGII Northeim4"Natürlich wird das schwer. Aber unmöglich ist nichts", meint Verschuren über die Erfolgsaussichten ihrer Mannschaft. Durch den Erfolg gegen Germania List am vergangenen Spieltag hofft sie, dass ihr Team "einen richtigen Schritt nach vorn" gemacht hat und "dass es nun weiter vorwärtsgeht".

Angesichts der Spielstärke des kommenden Gegners wird das wohl auch unerlässlich sein. Die HSG gehört zu den Spitzenteams der Liga und hat diese Rolle im bisherigen Saisonverlauf einige Male unter Beweis gestellt. Aus vier Begegnungen gab es drei deutliche Siege. Die einzigen Punktverluste musste der derzeitige Tabellenfünfte im Topsiel des vergangenen Spieltages hinnehmen, als es im Auswärtsspiel gegen die HG Rosdorf-Grone eine knappe 24:25-Niederlage gab.

Der kommende Garßener Gegner zählt zu den torhungrigsten Mannschaften der Liga. Bisher hat es die HSG im Schnitt auf über 30 Tore pro Begegnung gebracht. Ein Wert, der auch Verschuren beeindruckt und dem sie mit einer guten Defensive entgegentreten will. "Unsere Abwehr hat bisher ja auch nicht allzu viele Gegentore zugelassen", sagte sie und fügte an: "Unser Problem liegt derzeit darin, dass wir zuwenige Tore werfen." Dennoch glaubt sie, auf die Aufgabe gut vorbereitet zu sein. Die Favoritenrolle sieht Verschuren zwar klar beim Gegner, doch gänzlich ohne Chance sieht sie ihr Team auch nicht. "Wenn wir es schaffen, aus einer guten Abwehr heraus ins Tempospiel zu kommen, ist auch da etwas möglich", sagt die Garßener Trainerin, die keine Ausfälle zu beklagen hat.

Quelle: CZ - Text (Uwe Meier); Foto (privat)