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Mit 26:21 und 26:20 endeten die Partien mit Celler Beteiligung am siebten Spieltag der Handball-Oberliga vom Ergebnis her nahezu identisch. Bei einem Heimspiel und einem Auswärtsspiel bedeutet das: Sieg für Bergen, Niederlage für Garßen II. Doch Ergebnisse können täuschen: Mit dem Verlauf der Spiele waren beide Mannschaften zufrieden.

SVG HSCAls klarer Außenseiter war Garßen in die Partie gegangen. Und auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, hinterließen die Cellerinnen beim bisher ungeschlagenen Hannoverschen SC einen starken Eindruck. Allen voran Kristin Skorek zeigte sich wieder in Topform: Wie schon gegen die HSG Plesse-Hardenberg, traf die Torjägerin erneut acht Mal ins Netz des Gegners.

"Wir haben von der ersten Minute an das Spiel angenommen", sagt Co-Trainerin Nicole Forstner. "Aus einer 6:0-Deckung heraus haben wir dem Gegner das Leben schwer gemacht." So stand es nach etwa fünf Minuten nur 3:2 für den "Angst-Gastgeber" HSC. Danach gab es kurzzeitig einen Einbruch, sodass Hannover nach einer Viertelstunde mit 11:3 davon gezogen war. Garßen kämpfte dennoch weiter. 45 Minuten waren gespielt, als die Gäste aus der Residenzstadt eine Aufholjagd hinlegten. 15:18 lautete der unerwartete knappe Zwischenstand, ehe der Spitzenreiter seiner Favoritenrolle doch noch gerecht wurde und nicht mehr einzuholen war.

Einziges Manko in dieser Partie war aus Forstners Sicht die mangelnde Chancenverwertung. Der SVG eroberte zwar viele Bälle, die aber nicht in Torerfolge umgewandelt wurden. "Dennoch sind alle mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gegangen", so die Co-Trainerin. Der Spielverlauf sollte das Selbstbewusstsein vor dem kommenden Heimspiel gegen die ähnlich kämpferische HSG Heidmark gestärkt haben.

SVG: Pertile - Baumgart (2), Jagonak (1), Dekarz (1), Schulz (3), Mummert (3), Friedhoff, Zymmek (1), Skorek (8), Siebers (1)

Quelle: Text - CZ (car); Foto - privat