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"Gegen die haben wir in der Vorbereitung mit der Ersten schon mal gespielt", sagt SVG II-Trainerin Renee Verschuren, die auch bei der Erstvertretung der SVG als Rückraumspielerin aktiv ist. Deshalb kennt sie die Stärken der Frauen aus dem kleinen Dorf an der A1 genau. "Sie haben großgewachsene Spielerinnen, die schnell agieren", erklärt die SVG-Topscorerin und ergänzt: "Auch der Rückraum ist gut besetzt".

Ihre Mannschaft hat momentan einen sehr guten Lauf. Die letzten drei Spiele gewannen die Cellerinnen. Darunter war auch ein Sieg gegen die bis dahin erst einmal geschlagenen Wolfsburgerinnen. Daraus zieht das Team Mut, denn Hollenstedt hat bisher auch nur zwei Punkte liegengelassen.

Sollte die Zweitvertretung keine Punkte mit in die Herzogstadt zurückbringen, wäre das keine Überraschung. "Wir haben definitiv keinen Druck", stellt die Niederländerin fest. Schiebt aber schnell hinterher: "Wir fahren da aber nicht hin und sagen: "Es ist egal, was passiert". Wir wollen schon zeigen, dass wir in den vergangenen Wochen nicht umsonst ein paar Plätze in der Tabelle hinaufgeklettert sind".

Besonders gefällt ihr die neu gewonnene defensive Stärke. Gegen Germania List kassierte der SVG nur 15 Gegentore. "Auch das Angriffsspiel hat viel mehr Tempo bekommen", erklärt die Trainerin. Vorallem Kristin Skorek, die in fast jedem Spiel an die zehn Tore wirft, ragt im Celler Team heraus.

Für das Duell am Sonntag stehen, abgesehen von der Langzeitverletzten Mami Tanaka, alle Spielerinnen zur Verfügung. Auch Torhüterin Carola Michels, bei der es vergangene Woche noch im Knie zwickte, ist in Hollenstedt dabei. Mit einem Sieg in Hollenstedt am Sonntag würde sich ihre Freude sicherlich noch vergrößern.

Quelle: CZ, Text: Alexander Hänjes