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Celler Derby der Gegensätze in Handball-Landesliga der Frauen
Wenn in der Handball-Landesliga der Frauen am Sonntag um 17 Uhr der SV Altencelle und der SV Garßen-Celle in der HBG-Halle zum nächsten Derby aufeinandertreffen, könnten die Gegensätze kaum größer sein. Gastgeber Altencelle hat durch völlig unnötige Niederlagen zwar seine Meisterschaftschancen eingebüßt, gilt als momentaner Tabellenzweiter aber dennoch als spielstärkstes Team der Liga. Auf der anderen Seite steht dem Tabellenvorletzten SV Garßen-Celle II das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals.

CELLE. „Ein Punktgewinn gegen den SVA wäre schon eine faustdicke Überraschung. Wir sind der Underdog, dass ist ganz klar“, zeigt SVG-Trainer Felix Michelmann die Kräfteverhältnisse auf. Auch SVA-Coach Thorsten Dralle will die eigene Favoritenrolle nicht kleinreden und schon gar nicht Geschenke an den abstiegsbedrohten SVG II verteilen. „Wir wollen zeigen, was wir alles drauf haben. Deshalb wollen wir von Anfang bis Ende unser Spiel durchziehen“, sagt Dralle, der hofft, dass sein Team an die megastarke Schlussviertelstunde aus dem letzten Spiel gegen Hollenstedt anknüpfen kann. „Unser Ziel ist es, mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen“, so Dralle.
Dass es möglicherweise aber doch nicht ganz so einfach für den SVA wird, zeigte das Hinspiel. Hier leisteten die hart kämpfenden Garßenerinnen dem SVA großen Widerstand und mussten sich erst in den Schlussminuten unter Wert geschlagen geben. Auf einen ähnlich engen Spielverlauf hofft deshalb auch Michelmann. „Wir werden versuchen, so lange es geht mit dem SVA mitzuhalten“, verspricht Michelmann. Groß motivieren müssen beide Trainer vor diesem Derby ihre Teams, die sich natürlich aus dem Effeff kennen, nicht. „Schon im letzten Training hat sich gezeigt, wie heiß meine Spielerinnen auf dieses Spiel sind“, so Dralle.
„Dieses Derby ist immer etwas besonderes. Ich hoffe deshalb, dass viele Zuschauer zu unserem Auswärtsspiel den Weg in die HBG-Halle finden“, ergänzt Trainerkollege Michelmann. Was die Personalsituation angeht, wollen beide Trainer ihre Karten nicht so recht aufdecken. Es ist aber damit zu rechnen, dass beide Teams nahezu in Bestbesetzung auflaufen werden.
Text: Quelle CZ
Bilder: CZ M. Schäfer und privat