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ENDLICH GEHT ES WIEDER LOS!!!


Ein bisschen Lesestoff zum aufwärmen.


Celler Handball-Teams freuen sich auf spannende Derbys
In der Handball-Landesliga der Frauen fliegt am Wochenende wieder der Ball. Neben den etablierten Teams des SV Altencelle, SV Garßen-Celle II, TSV Wietze und der HSG Lachte-Lutter hat es mit Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne eine weitere Mannschaft aus dem Kreis Celle in diese Spielklasse geschafft. Das verspricht noch mehr spannende, hart umkämpfte Derbys vor vollen Rängen.


CELLE. Und damit geht es bereits am 1. Spieltag los, wenn am Samstag (17 Uhr) der SV Altencelle die HSG Lachte-Lutter empfängt. Am Sonntag (16 Uhr) muss sich der SV Garßen-Celle II mit TuS Oldau-Ovelgönne auseinandersetzen. Der TSV Wietze spielt um 17 Uhr gegen den MTV Ashausen/Gehrden.
SV Altencelle
Beim letztjährigen Tabellendritten blickt man auf eine gute, aber etwas unkonventionelle Vorbereitung zurück. Bedingt durch die neue, enge Zusammenarbeit mit der 2. Mannschaft, die in Regionsoberliga aufstieg, wurde zuerst an einem einheitlichen Spielsystem gearbeitet. Erst dann wurden die Schwerpunkte auf den konditionellen Bereich verlagert. „Die positive Anspannung im Team ist deutlich zu spüren. Alle Spielerinnen haben sich gezeigt und bewiesen, was sie drauf haben“, sagt Trainer Thorsten Dralle. Gute Trainingsspiele und ein starker Auftritt im Pokal belegen das. Der Altenceller Kader ist etwas kleiner als im Vorjahr. Allerdings sind einige Spielerinnen, wie zum Beispiel Carina Möller (kam vom HBV Celle), mit Doppelspielrecht ausgestattet. Dralle baut wieder auf seine starke Abwehr – in der letzten Saison die beste der Liga. „Auch im Angriff, wo neue Varianten eingeübt wurden, haben wir einen Schritt nach vorne gemacht“, ist Dralle überzeugt. Eine entscheidende Figur im Altenceller Team könnte Ex-Bundesligaspielerin Waleria Galouza werden, die wieder voll ins Training eingestiegen ist. „Sie bringt viel Qualität und Erfahrung mit. Das ist für uns ganz wichtig“, befindet Dralle, der in dieser Saison wieder um den Oberliga-Aufstieg mitspielen will. Im Saisonauftakt-Derby gegen die HSG Lachte-Lutter sieht er sein Team klar in der Favoritenrolle. „Wir müssen die vielen positiven Elemente aus der Vorbereitung jetzt in die Saison transportieren“, fordert der SVA-Coach.
SV Garßen-Celle II
Nach der vergangenen „Problemsaison“, die nach einem starken Endspurt dann doch ein versöhnliches Ende fand, sieht SVG-Coach Felix Michelmann der kommenden Spielzeit wesentlich entspannter entgegen. „Wir sind personell sehr gut aufgestellt. Deshalb erwarte ich, dass wir eine deutlich bessere Saison spielen“, so Michelmann. Für ihn ist der körperlich starke HV Lüneburg der große Favorit auf die Meisterschaft. „Die Liga wird zwar sehr viel ausgeglichener sein als in der letzten Saison, aber wir wollen oben mitspielen“, kündigt Michelmann an. Der Grund nun deutlich optimistischer in die Zukunft zu schauen, sind die vielversprechenden Neuzugänge des SVG II. Mit Adriane Zywicki, Caroline Bartlau, Katrin Zymmek, Franziska Klaucke, Merle Hansel und Jennifer Mummert konnten wichtige neue Spielerinnen bei den Schwarz-Weißen begrüßt werden. „Wir wollen ordentlich punkten. Ganz besonders freuen wir uns auf die zahlreichen stimmungsvollen Derbys vor großer Kulisse. Das ist vor allem für unsere jungen Spielerinen etwas ganz besonderes“, so Michelmann, der im Auftaktderby gegen Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne einen Sieg erwartet. Er hofft, dass man in diesem Spieljahr vom großen Verletzungspech verschont bleibt. Dieses ereilte in der Vorbereitung aber leider bereits Neuzugang Merle Hansel, die sich schwer am Knie verletzte.
TSV Wietze
Mit Heiko Schoppmann hat beim TSV Wietze wieder ein „alter Bekannter“ das Traineramt übernommen. Bereits in der Schlussphase der vergangenen Saison sprang er ein und stellte den Klassenerhalt sicher. Eine ähnlich nervenaufreibende Situation möchte Schoppmann in dieser Saison vermeiden. „Ich bin schon damit zufrieden, wenn wir einfach nur eine ganz mittelmäßige Saison spielen. Mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben. Um diesen zu verhindern, bringen wir eigentlich die nötige Qualität und Erfahrung mit“, weiß der TSV-Trainer. Sorgen bereitet ihm nach einigen Abgängen sein recht kleiner Kader. Spielführerin Lisa Cramme freut sich darauf, dass es endlich wieder losgeht. „Wir sind positiv gestimmt. Mit der torgefährlichen Rückraumspielerin Kristin Skorek und Außenspielerin Sonja Baumgart (beide HSG Adelheidsdorf/Wathlingen) haben wir uns gut verstärkt“, so Cramme. Im ersten Saisonspiel gegen den MTV Ashausen/Gehrden soll zu Hause gleich ein Sieg her. „Das ist zwar eine kompakte, ordentliche Truppe – aber schlagbar“, meint Schoppmann. Danach erwartet den TSV schon das heiße Nachbarschaftsderby bei TuS Oldau-Ovelgönne. „Bloß nicht mit 0:4 Punkten starten“, so der TSV Coach.
HSG Lachte-Lutter
Neuer Trainer, altes Problem. In Lachendorf hat Holger Heinrich das Traineramt von Oliver Colditz übernommen. Wie schon sein Vorgänger klagt er über einen viel zu kleinen Kader. Aber im Vergleich zur bereits kritischen Vorsaison hat sich die Situation nach dem Abgang der torgefährlichen Außenspielerin Siri Lübbers (Auslandsaufenthalt) jetzt noch einmal verschärft. „Das sind viel zu wenig Spielerinnen. Wir müssen uns irgendwie von Spiel zu Spiel durchhangeln. Wenn ich acht Feldspielerinnen und eine Torfrau zusammenbekomme, kann ich schon zufrieden sein“, sagt Heinrich. Nach einer durchwachsenen Vorbereitungsphase ist es für ihn fraglich, ob das Niveau für den Klassenerhalt ausreicht. „Wir sind leicht auszurechnen. Alles steht und fällt mit unseren Rückraumspielerinnen Annabell Colditz und Celina Friedhoff. Wenn die sich verletzen, wäre das eine Katastrophe“, so Heinrich. Er hofft, dass er trotz der ungünstigen Vorzeichen die Motivation und Laune im Team hochhalten kann. „Der Klassenerhalt kann nur über eine außergewöhnliche Kraftanstrengung erreicht werden und wäre eine tolle Leistung“, weiß der HSG-Trainer.
TuS Oldau-Ovelgönne
Ausgestattet mit gesundem Optimismus und Selbstvertrauen ist der Liga-Neuling fest gewillt, sich in der neuen Umgebung zu behaupten. „Es wird sicher schwer werden, aber es gibt auch keinen Grund tiefzustapeln“, sagt Trainer Freddy Hövermann. Er spricht von einer sehr positiven Vorbereitungsphase. Hövermann sieht sein junges Team in der Rolle des konkurrenzfähigen Außenseiters. „Wir müssen die Schlüsselspiele erfolgreich gestalten. Dazu ist es erforderlich, auch mental stabil zu sein“, so der TuS-Coach. Entscheidend ist für ihn der Mannschaftsgeist. „Wir werden über das Kollektiv und über unsere stabile Abwehr zum Erfolg kommen.“
Durch die Neuzugänge von Alvina Ivanova (TSV Wietze), Miriam Fieker (Mellendorfer TV), Alena Schröder (SVG II) und Mandy Ringert (TuS Bergen) ist der Kader nun deutlich breiter aufgestellt. „Wir freuen uns auf die vielen Derbys, insbesondere auf die mit Nachbar TSV Wietze“, sagt Hövermann. Er wünscht sich vier Punkte aus den ersten vier Spielen. „Wenn wir am Sonntag beim SV Garßen-Celle II nochmal eine Schippe drauflegen und die Aufstiegs-Euphorie mitnehmen, ist dort vielleicht etwas zu holen“, hofft der TuS-Trainer.
Text CZ: Jochen Strehlau, am 30.08.2017 um 17:04 Uhr

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